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Mit der Enthüllung des Logos und dem Hissen der Flagge ist am Montag, 12. März der Startschuss für das Projekt „Gedenken Ende 1. Weltkrieg“  gegeben worden.

Die Veranstaltung, die am Wochenende 17. und 18 November stattfindet, ist eine Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Maaseik , Echt-Susteren und Selfkant. Das Rahmenprogramm  steht mittlerweile fest.

“Wir werden am Wochenende 17. und 18. November verschiedene Aktivitäten rund um das Thema „Rückzug der Deutschen Truppen aus Maaseik“, wie zum Beispiel ein „Reenactment”, organisieren, sagte Beigeordnete  Myriam Giebens von der Stadt Maaseik.  “Es wird auch ein Konzert eines Orchesters geben, das aus  Musikern verschiedener Vereine aus den Gemeinden Maaseik, Selfkant und Echt-Susteren besteht.”

Bürgermeister Herbert Corsten (Selfkant) wurde gefragt ob er gemischte Gefühle hatte, als er gefragt wurde an diesem Projekt mitzuwirken.  Bürgermeister Corsten stellte klar: “Überhaupt nicht. Seit 2003 arbeiten wir sehr eng im grenzüberschreitenden Projekt „Euromosa“ zusammen. Daher gab es von unserer Seite keine Zweifel: Natürlich sind wir dabei!“

Die Niederlande hat sich während des ersten Weltkrieges  neutral gehalten, doch die Ortschaft Roosteren hat zu jener Zeit eine wichtige Rolle gespielt. “Wir mussten die deutsche Armee von  Belgien und Frankreich aus, über neutrales, niederländisches Gebiet, nach Deutschland ziehen lassen”, sagte Beigeordneter Peter Pustjens (Echt-Susteren). “Roosteren war buchstäblich das schmalste Stückchen von den Niederlanden!“

Auf die gegenseitige Zusammenarbeit sind die drei Gemeinden sehr stolz. “Wir haben uns zusammengeschlossen um eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, sagte Beigeordnete Giebens von der Stadt Maaseik. “Wir sind Nachbarn und sollten versuchen in der Zukunft noch enger zusammen zu arbeiten. Ich denke, dass dieses Event ein sehr schöner Startschuss dafür ist.“

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